Bericht Damengymnastik – Mai 2020

Ach, was muss man oft von Viren hören oder lesen,
wie zum Beispiel hier von diesem,
dass im Folgenden wird beschrieben:
Das – anstatt in Wuhan zu bleiben –
tut sich in Europa rumtreiben.

Es zwingt uns nun zu Haus zu sitzen
statt mittwochs in der Hall‘ zu schwitzen!
Kein gemeinsames Lachen
oder lockere Späße machen.
Nein zu Bewegung und Sportlichkeit,
obwohl wir alle sind dazu bereit.
Arme schwingen, Beine heben,
Rücken stärken, Muskeln dehnen –
möglich nur in Küche oder Stube
einsam und allein auf dem eig‘nen Stuhle!

Aber wehe, wehe, wenn ich die Infektionszahlen sehe:
Ach, wie soll es weitergeh‘n,
werden wir uns noch länger nicht seh’n?
Drum ist hier wie folgt beschrieben
was wir Mädels bisher so getrieben!

Jedermann in Deutschland kannte
ein Virus, das sich Corona nannte:
Pezzi-Ball und Theraband,
manchmal Hanteln in der Hand.
Praller oder knautsch’ger Ball,
Matten braucht’s auf jeden Fall –
mit all‘ diesen schönen Sachen
können wir keinen Sport mehr machen!

Corona bremst uns alles aus-
jede turnt allein zu Haus!!!!
Ob Rücken-, Bauch – und Seitenlage –
alles easy – keine Frage!
Das Programm ist wohlbekannt
– in Kopf und Körper eingebrannt.
Doch so ohne unsere Moni
oder alternativ Gardarssons Silvie ,
die sonst für uns den Takt angeben,
ist echt fade unser Turnerleben.

Auch die (Matten-)Nachbarinnen fehlen
beim alleinigen, häuslichen „Muskelstählen“!
Doch es hilft kein Jammern und Klagen,
wir alle müssen’s tapfer ertragen.
Soziale Distanz ist das Gebot der Stunde,
auch als „Social Distancing“ in aller Munde.
So bleiben – hoffentlich – alle gesund und munter
und man sieht im Dorf hinauf und hinunter
schon bald die Damen des Mittwochs wieder strömen
um Körper und Geist sportlich zu verwöhnen!

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